v.l. Enno Hollstegge, Lasse Hollstegge und Erik Möller

12.08.2022

Nachwuchs überzeugt in Spelle

Mittlerweile ist die LG Rheine-Elte für Ihre gute Nachwuchsarbeit bekannt und so konnten vergangene Woche drei Läufer Ihr Talent zeigen. Beim Speller Sommernachtslauf gingen mit Lasse Hollstegge ein U11-Athlet und aus der U12 Erik Möller sowie Enno Hollstegge an den Start.

 

Mit einem gemeinsamen Startschuss für die 1KM Distanz gingen somit alle drei Athleten der LG Rheine-Elte gleichzeitig auf die Strecke. Lasse Hollstegge konnte sich frühzeitig sehr weit vorne einordnen, behielt die Ruhe und siegte in diesem Lauf. Den 1. Platz in der U11 sicherte er sich in 4:07min.

 

Erik Möller und Enno Hollstegge liefen bei hitzigen Temperaturen ein gemeinsames 1KM Rennen und pushten sich gegenseitig. Für Enno bedeutete dies Platz 6 in einer Zeit vom 4:22min, wobei Erik mit 4:23 auf dem 7. Platz über die Ziellinie lief.

v.l. Stefan Blase, Simone Horstmann, Brigitte Vehr und Christoph Niehues

12.08.2022

Läufertrio in Spelle erfolgreich

 

"Endlich wieder Sommernachtslauf!" - hieß es am vergangenen Freitag für ein 4-köpfiges Laufteam der LG Rheine-Elte. Bei 33 Grad Abendtemperatur entschieden sich Stefan Blase, Christoph Niehues, Brigitte Vehr sowie

Simone Horstmann für den Start in Spelle. Die drei erstgenannten waren froh, aufgrund der Hitze nur die 5 Kilometer zu laufen. Doch trotz des Wetter konnten alle drei mit der Zeit und passender Platzierung überzeugen.

Christoph ging über die 5KM in der Altersklasse M50 an den Start, zeigte trotz aller Umstände ein sehr souveränes Rennen. Mit einer Zeit von 20:18 Minuten belegte er den 1. Platz in seiner AK M50. Ebenfalls aber nach langer Auszeit starteten Stefan Blase und Brigitte Vehr über die 5KM und waren sehr froh endlich wieder dabei sein zu können. Mit 26:41 Minuten zeigte sich Stefan im Ziel sehr zufrieden und erlief sich in der Altersklasse M55 den 4. Platz. In der AK W60 überzeugte auch Brigitte auf ganzer Linie, denn die Zieluhr blieb für Sie bei 29:37 Minuten stehen. Damit erlief Brigitte sich den Silberrang.

Simone meldete sich für die 10 Kilometer, da dieser später am Abend stattfand und dort vermeintlich die Temperaturen geringer sein sollten. Dies war leider nicht der Fall, weshalb Simon das Rennen aufgrund der noch zu hohen Temperaturen frühzeitig nach ca. 3 Kilometer beendete. Die LG Rheine-Elte gratuliert allen AthletInnen zu diesen großartigen Leistungen und freut sich auf die kommenden Wettkämpfe.

21.07.2022

Noah Bomers fliegt auf den fünften Platz

17-Jähriger sichert sich Wunschplatzierung in den Top 5 Deutschlands im Stabhochsprung

Bereits am Donnerstag in aller Frühe ging es für Noah Bomers von der LG Rheine-Elte und seiner Familie mit vollgepacktem Auto und Stabhochsprungstäben auf dem Dach in den Süden, und zwar Richtung Ulm. Dort fanden am vergangenen Wochenende an drei Tagen die Deutschen Jugendmeisterschaften in der U18/U20 der Leichtathletik statt. Am Donnerstagabend angekommen und am Freitag – dem Wettkampftag – schon sehr früh im Stadion gewesen, ging es auf einem externen Trainingsgelände zum Aufwärmen.

Denn der Stabhochsprung bedarf einer langen Warmmachphase und dementsprechend auch einige Zeit an Vorbereitung. Schließlich wurde in den Callroom gerufen, wo die Handys der Athleten abgegeben werden mussten. Im Ulmer Donaustadion selbst wurde sich danach dann mit einem eigenen Aufwärmprogramm und dem Stab erneut locker warm gemacht, bevor es dann 10 Minuten vor Wettkampfbeginn zur Vorstellung der Athleten kam. Dabei wurden alle Teilnehmer des Wettbewerbs mit Name, Verein und Bestleistung vorgestellt, ehe es danach dann ernst wurde. Nach übersprungenen 4.50 m beim Einspringen, ging Noah als zweiter aller Teilnehmer in den Wettkampf. Um Sicherheit und Ruhe reinzubringen, entschied er sich zusammen mit Olaf Hilker – dem Landeskadertrainer, welcher Noah in Ulm betreute – die Einstiegshöhe von 4,00 m mitzuspringen, um im schlechtesten Fall nicht ohne vergleichbares Ergebnis auszuscheiden.

Ohne Mühe wurde die genannte Einstiegshöhe gemeistert und schließlich der Stab gewechselt, weil dieser zu weich für größere Höhen war. Unglücklicherweise verspürte Noah bereits beim ersten Sprung sein linkes Bein, nachdem er beim Abschlusstraining in der Woche vor dem Wettkampf sich hier eine leichte Verletzung zugezogen hatte. Die kurze Regenerationszeit war offensichtlich nicht ausreichend. Da die Schmerzen selbst beim Weg zum Coach immer intensiver wurden, berieten sich Noah Bomers und Olaf Hilker, ob eine Fortführung des Wettkampfes nicht zu einer schwerwiegenderen Verletzung im linken Oberschenkel führen könnte. Nach kurzer Abwägung wurde beschlossen, die nächste Höhe von 4.15 m aus schonungszwecken auszulassen und erst bei der darauf folgenden Höhe von 4,30 m wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Aufgrund der starken Schmerzen im Bein, verkürzte er bei der Höhe seinen Anlauf und sprang auch über die Höhe souverän im 1. Versuch, setzte sich damit zwischenzeitlich sogar auf den 1. Platz im Gesamttableau, weil die Konkurrenz die gesprungen Höhen im Vergleich zu Noah nicht im ersten Versuch meistern konnte.  Danach gab es ein erneutes Krisengespräch mit dem Landeskadertrainer und es kam zu der bitteren Entscheidung, den Wettkampf an dieser Stelle zu beenden, um kein weiteres Risiko bezüglich einer schwereren Verletzung einzugehen. Nachdem die Entscheidung dem Wettkampfgericht mitgeteilt wurde, hieß es zuschauen und abwarten und auch ohne weitere Chance zum Eingreifen lief es für Noah nicht schlecht.

Zwei blitzsaubere Sprünge und eine Menge Fehlversuche der Konkurrenz führten dazu, dass Noah sich am Ende des Tages mit dem 5. Platz in der U18 in Deutschland dekorieren konnte und damit sein Wunschresultat erreichte, wenn auch nicht mit der entsprechend erhofften Höhe..

„Total schade, dass ich den Wettkampf vorzeitig beenden musste. Ich glaube, heute wäre richtig viel drin gewesen. Ich bin in richtig guter Form gewesen! Jetzt heißt es erstmal den Urlaub genießen und die Verletzung heilen zu lassen. Dann gehe ich mein Ziel, die  Deutschen Jugendmeisterschaften der U20an,  für die ich eine Qualifikationshöhe von 4,60 m springen muss“ resultiert der U18-Athlet Noah Bomers von der LG Rheine-Elte selbst über seinen ersten Wettkampf auf höchster nationaler Ebene und gibt dazu gleich einen Ausblick auf seine kommenden Ziele. Ein großes Dankeschön geht an den Landeskadertrainer Olaf Hilker, welcher den Athleten Noah Bomers vor Ort in Ulm betreute, da die beiden Heimtrainer Rainer Goldbeck (Stabhochsprung) und Jörg Fels (Leitender Trainer der LG Rheine-Elte) aus Zeitgründen die Reise nach Ulm leider nicht antreten konnten.