10.06.2023

Laufcrew in Steinfurt erfolgreich

Mit viel Wasser im Gepäck und trotz der Sommerhitze hat sich ein Quintett der LG Rheine-Elte auf den Weg nach Steinfurt gemacht, um dort beim 35. Steinfurter Altstadt Abendlauf teilzunehmen. Wirklich mitten in der Altstadt haben sich dann mit dem Startschuss um 17 Uhr die ersten vier Läuferinnen und Läufer auf die 5 Kilometer lange Strecke durch die Altstadt begeben. Alle vier absolvierten zwei große Runden rund um die Altstadt, ehe es schließlich auf dem Marktplatz ins Ziel ging. Die von der LG Rheine-Elte schnellste Zeit des Tages lieferte Jörg Konert ab, welcher sich damit ebenso den Altersklassensieg in der M45 in 20:15 Minuten holte. Äußerst zufrieden zeigte sich auch Jens Ahlborn in der M45 über die 5 KM-Strecke, denn mit einer Zeit von 23:23 Minuten setzte er einen neue persönliche Bestleistung und belegte den 4. Platz in der Altersklassenwertung bei 30 Grad in Steinfurt.

Der sommerlichen Hitze trotze Stefan Gehrmann in der M55, wo er sich in 21:35 Minuten deutlich von der Konkurrenz absetzten und den Altersklassesieg souverän erlaufen konnte. Bianca Ahlborn startete bei den hohen Temperaturen als einzige weibliche Starterin der LG Rheine-Elte, lief in der AK W45 aber sehr erfreut über die Ziellinie. 31:42 Minuten bedeuteten im Ziel schließlich den 4. Platz, womit sich Bianca aufgrund der sommerlichen Umstände aber zufrieden zeigte. Als einziger Läufer über die 10 Kilometer-Distanz melde sich Johannes Rudolph von der LG Rheine-Elte. Die 10er Strecke hatte noch ein paar Kurven mehr durch die Altstadt, als der 5er und wurde insgesamt 3x durchlaufen. Platz 2 bedeutete die Zeit von 45:09 Minuten, mit welchem sich Johannes aufgrund des warmes Wetters überaus glücklich stellt.

Alle fünf Läuferinnen und Läufer stellten klar, dass sie im kommenden Jahr erneut in Steinfurt, aber hoffentlich bei kühleren Temperaturen, an den Start gehen werden. Und auch die nächsten Straßen- und Waldläufe sind bereits für das gesamte Team geplant.

08.06.2023

Nachwuchs beim Sportfest

Die LG Rheine-Elte war mit 22 Athleten beim LAV-Sportfest im heimischen Jahn-Stadion vertreten. Für die Kinder bis einschließlich neun Jahre wurde der Dreikampf durchgeführt, die Disziplinen hier waren der Ballwurf, Weitsprung und der Sprint. Die älteren Kinder konnten in Einzeldisziplinen starten.

Für die jüngsten Teilnehmer geht es darum erste Erfahrungen im Ablauf eines Wettkampfes zu machen, an aller erster Stelle aber steht hier der Spaß im Vordergrund. Alle Teilnehmer, die den Dreikampf gemacht haben, freuten sich bei der Siegerehrung über ihre Medaille, bei der Auswertung gab es Probleme, somit werden die Urkunden nachgereicht.

Einige Kinder starteten dann noch über die Stadionrunde, nachdem die Spannung während des Wartens auf den Startschuss stieg, ging es dann zum Abschluss für die Kinder einmal durch den Wassergraben. Hier hatten alle nochmal richtig Spaß und auch der Ehrgeiz kam nach einem sehr langen Sporttag nicht zu kurz. Auch bei den Einzeldisziplinen war die LG Rheine-Elte stark vertreten. Mit Thea Hopster und Anni Janssen gleich doppelt in der W11 und beide im 50m Sprint und im Weitsprung. Thea sprintete in 8,55 Sek. durch Ziel (10. Platz) und sprang mit 3,18 weit in die Sandgrube rein, womit Ihr nach mehrwöchiger Verletzungspause das Debüt gelungen war. Anni krönte super Leistungen mit einem Doppelerfolg – beim Sprintwettbewerb überquerte Sie die Ziellinie nach 7,83 Sek. und katapultierte sich mit Bestleistung auf satte 4,21m im Weitsprung. (beides 1. Platz).

Und auch das Duo in der Altersklasse W10 mit Mia Brünen und Marit Möller präsentierte sich hervorragend. Mit einer Weite von 3,06m gelang Ihr erstmals ein Sprung über die 3m-Marke, gleichbedeutet mit dem 11. Platz. Der abschließende 800m Hindernislauf diente zum Spaß und brachte reichlich nasse Kleidung. Für Mia war es der erste Wettkampf im Weitsprung und auch sie zeigte sich mit einer Weite über 3m sehr zufrieden. 3,06m und der 10. Platz war die Leistung am Ende wert. Für Erik Möller in der M12 ging es dann schon auf die 75m-Sprintstrecke, welche er in 12,75 Sek. und dem 4. Platz abschloss. Den 800m Hindernislauf gewann Erik souverän in 3:28min. Titus Brüning startete ebenso wie sein Vereinskollege Erik Möller über die 75m sowie den 800m Hindernislauf. Die Zieluhr durchlief Titus als erster und diese stoppte nach 75m in 10,80 Sek. Nicht weniger erfolgreich lief es für Ihn im 800m Hindernislauf, dort sicherte er sich den 1. Platz in 3:10 min.

Mit den tollen Ergebnissen, egal ob Einzel oder Teamwertung freut sich das gesamte Trainerteam bereits auf die kommenden Wettkämpfe.

 

02.06.2023

Teilnehmerrekord beim Sommerlauf!

Um Punkt 17 Uhr musste Timo Wienkamp mächtig in die Pedale treten. Soeben war der erste Startschuss des achten Rheiner Sommerlaufes erfolgt. Hinter Wienkamps Fahrrad „klebte„ eine ganze Horde von Erstklässlern, die mit dem Startschuss von Eva Stroetmann auf dem Parkplatz vor der Tennishalle des TC 22 mächtig Gas gaben, um die 1000 Meter lange Strecke, vorbei an den Trainingsplätzen des FC Eintracht Rheine und am TC 22, unter ihre Laufschuhe zu nehmen. Am schnellsten schaffte dies Phil Helmer von der Gertrudenschule, der schon nach 4:21 Minuten über den Zielstrich lief und in einem packenden Finish Felix Heinemann, der ebenfalls in 4:21 Minuten ins Ziel kam, überspurtete.

Das Rennen der 80 Erstklässler war der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Läufen der Junioren und Senioren, an dessen Ende der Zehn-Kilometer-Lauf mit Start um 19 Uhr stand. „Wir haben zwar auf eine hohe Beteiligung gehofft, aber dass wir mit insgesamt 895 Läuferinnen und Läufern sowohl bei den Grundschulläufen als auch bei dem Sommerlauf einen Teilnehmerrekord aufstellen ist grandios“, jubilierte Lukas Fels, Pressesprecher der LG Rheine-Elte. Ziel jedes Rennens war der Rasenplatz der Obi-Arena, wo sonst die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Rheine ihre Tore erzielen. Alle Läuferinnen und Läufer liefen genau auf dem Elfmeterpunkt über die Ziellinie. Manche griffen bei einem der Getränkestände zu, andere sackten erschöpft zusammen. Auf den Rängen herrschte Volksfeststimmung.

Jeder Läufer wurde von den Massen lautstark angefeuert. Be[1]sonders diejenigen, die am Ende ins Ziel kamen, erhielten noch einmal besonders aufmunternden Beifall. Die Zeiterfassung erfolgte mithilfe eines Chips, der in der Startnummer integriert war. Helfer nahmen den Läufern die Nummern direkt nach dem Start wieder ab, um sie dann in Wäschekörben zu sortieren und für das nächste Jahr aufzubewahren. Damit der Energiehaushalt schnell wieder nach oben gefahren werden konnte, standen Pommes, Currywurst, Waffeln und gekühlte Getränke bereit, die sich auch aufgrund der warmen Temperaturen großer Beliebtheit erfreuten. Viele Kinder und Jugendliche nutzten auch das Ange[1]bot, sich mit einem temporären Tattoo die Erinnerung an den Sommerlauf für einige Stunden auf dem Arm festzuhalten.

Zurück zum Sportlichen: Freeric Meier vom Peter Lula Racing Team gewann den Lauf über die fünf Kilometer. Bereits nach 17:34 Minuten lief er ins Ziel ein. Ungefähr zwei Minuten später lief mit Sandra Lehmkuhl die schnellste Frau über den Zielstrich (19:27 Minuten). Schnellster Läufer über die Zehn-Kilometer-Distanz war Sebastian Heymann (SVA Salzbergen), der die zwei Runden im Bentlager Wald, vorbei am Schloss und der Saline, in 37:14 Minuten bewältigte. Marina Middendorf vom SV Teuto Riesenbeck gewann die Damenkonkurrenz. Für sie blieb die Uhr bei 44:44 Minuten stehen. Gut zwei Minuten hinter ihr folgte Petra Romberg vom SC Altenrheine (46:48 Minuten), die sichtlich gut gelaunt im Ziel in der Obi-Arena einlief. Gute Laune war das Stichwort am Freitagnachmittag: Egal ob Laufanfänger, ehemalige Fußballer oder ambitionierte Hobbyläufer, alle genossen dieses einmalige Flair rund um den Delsen sichtlich. „Nach dem Sommerlauf ist vor dem Sommerlauf. Bereits jetzt steigen wir in erste organisatorische Planungen für 2024 ein, damit dieser wieder genauso erfolgsversprechend wird“, sagt ein sehr zufriedener Lukas Fels.

28.05.2023

Borsig Meeting als Bestleistungs-garant

Gleich zwei Athleten der LG Rheine-Elte haben sich am Samstag des Pfingstwochenendes auf den Weg nach Gladbeck gemacht, um dort beim Borsig Meeting die aktuelle Form zu testen. Dazu gab es auch noch eine Premiere in der der Leichtathletik der LG Rheine-Elte, denn noch nie zuvor gab es einen Start über die 400m Hürdenstrecke. Nach etlichen Wochen der Vorbereitung, welches vor allem aus Sprint- und Hürdentraining bestand ging es für Annemarie Freund in der weiblichen Jugend U20 an den Start. Aus dem Startblock, auf die Stadionrunde und bestückt mit 10 Hürden im Abstand von 40 Metern. Mit einer eigen gesetzten Zielzeit von unter 80 Sekunden, lief Annemarie überaus zufrieden und völlig erschöpft in Ziel. Die Stadionuhr blieb nach 77,36 Sekunden stehen und bedeutete, dass die gesetzte Zielzeit deutlich unterboten wurde und das Training seine Wirkung zeigte.

Auch Ihr Trainingskollege Sydney Sandkötter hatte allen Grund zu Freude. Bei seinem Start über die 100m in der männlichen Jugend U20 bestätigte auch eher seine aktuelle Form. Wo er bei den Kreis- und Münsterlandmeisterschaften noch scheiterte, sprintete er bei zulässigem Wind erstmals unter die 13-Sekunden Marke. Mit 12,8 Sekunden sprintete er so schnell wie nie zuvor und zeigte sich glücklich. Belohnt durch die Leistungssteigerungen, geht es für die beiden in dieser Woche wieder ins Training und mit einem fokussierten Blick auf die kommenden Wettkämpfe.