
Erwachsene schuften in Hannover
Jährlich vor Ostern machen sich die Erwachsene Athletinnen und Athleten der LG Rheine-Elte auf zum Olympiastützpunkt Niedersachsen nach Hannover, um dort über ein Wochenende intensive Trainingseinheiten zu absolvieren. Doch die Planung für den 3-tägigen Aufenthalt beginnen meist schon ein halbes Jahr im Voraus, im Oktober. Das Trainingslager ist für interessierte LäuferInnen und Leichtathleten ausgeschrieben, welche Spaß am Sport haben und dort auch bei mehreren Einheiten am Tag Ihre Grenzen testen können. Organisator Trainer Jörg Fels begrüßte die 11 Erwachsenen Teilnehmer am Freitagmittag vor Ort in der Jugendherberge Hannover.
Am Freitagnachmittag stand bereits die erste Einheit auf dem Plan. Nach dem Einlaufen ging es über zum Koordinationstraining und dann startete das individuelle Training, je nach Disziplin der Athletinnen und Athleten – einige sprinteten andere absolvierten ein Intervalltraining. Bei der Ausdauereinheit am Abend ging für eine Runde oder zwei Runden um den Maschsee. Samstagmorgen ging es dann in die Leichtathletikhalle, wo Krafttraining im dort ansässigen Kraftraum anstand. Um auf die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse einzugehen, teilte sich die Gruppe nach dem Mittag auf. Die Läufer liefen 4 Runden um den Maschsee (pro Runde 6 KM) und die Leichtathleten sprinteten und liefen im Erika Fisch Stadion, dem Pendant zum heimischen Jahnstadion Intervalle. Der Spaziergang am Abend diente nach vier anstrengenden Einheiten der Regeneration aller Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Abend ohne Trainingseinheit wurde schließlich gesellig ausgeklungen.
Am Sonntagmorgen klingelte in aller Früh der Wecker, denn vor dem Frühstück stand noch einmal ein all out Lauf um den Maschsee an. Nach dem Frühstück rundete die Einheit in der Leichtathletikhalle mit einer Mischung aus Athletik, Koordination und Sprinttraining das Wochenend-Trainingslager 2025 mit viele intensive Einheiten für alle Erwachsenen ab. Die abschließende Feedbackrunde brachte durchweg positive Feedback und lobte die Abwechslung in der Gestaltung des Trainings von Trainer Jörg Fels. Die Schwimmeinheit nach dem Mittagessen war für alle frei wählbar. Während einige sich in bereits auf den Weg in die Heimat machten, ging es für ein paar blaugelbe Athleten noch in das Stadionbad, um die letzten Körner im Stadionbad Hannover zu verschießen.

Nordic Walking Kurs erfolgreich beendet
Anfang März 2025 startete der vierte Nordic Walking Kurs für Einsteiger bei der LG Rheine-Elte. Der Kursdauer ging über 10 Einheiten mit dem Ziel, die Nordic Walking Technik zu erlernen und die Ausdauer kontinuierlich auszubauen. Das Training wurde jeweils dienstags und sonntags jeder Woche durchgeführt, so dass der Kurs nach 10 Einheiten und insgesamt 5 Wochen am Dienstag erfolgreich endete.
20 TeilnehmerInnen lernten unter Anleitung des DLV-Lauflehrtrainers, Jörg Fels, in den ersten Einheiten die Technik und Koordination mit den Nordic Walking Stöcken. Die jeweilige Trainingseinheit startete stets mit der Mobilisation. Damit individuell gefordert und gefördert werden konnte, teilten sich die Teilnehmer in unterschiedliche Gruppen auf - so konnte jeder nach Tagesform sein Tempo variieren. Begleitet wurden die jeweiligen Gruppen von Elke Fels, Tanja Uphaus und Anke Geßner. Jede Trainingseinheit endete mit dem gemeinsamen Dehnen.
Nach den 10 Trainingseinheiten wurde der Kurs nun erfolgreich abgeschlossen und die Teilnehmer konnten mit Stolz ihre Nordic Walking Urkunde der Stufe 3, über 60 Minuten Ausdauer, entgegennehmen. Nun besteht für alle die Möglichkeit sich dem offenen Trainingstermin am Dienstag von 18:30 – 19:30 Uhr und Sonntag von 10:00 – 11:00 Uhr der Nordic Walking Gruppe der LG Rheine-Elte anzuschließen. Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz am Delsen.
Erfolgreich teilgenommen haben folgende Nordic WalkerInnen:
Kirsten Nitschke, Norbert Ostkotte, Christel Lammers, Ulrich und Gabriele Artmann, Ulrike Spinola, Chantal Casagrande, Barbara Haar, Karl-Heinz Lohmann, Heinz Päsler, Silke Klumps, Dieter und Marion Heitmann, Dorothee Niehues, Norbert und Alexa Behrens, Irene Blasius

C-Trainer erfolgreich abgeschlossen
Im Februar und März waren mit Elena Nazarenus und Matthias Doths zwei Mitglieder des Trainerteams der LG Rheine-Elte an mehreren Wochenenden in der Sportschule Kaiserau. Ziel der Ausbildung, die an zwei Wochenenden und einem finalen Prüfungstermin in Kaiserau sowie Onlineterminen unter der Woche stattfand, war der Erwerb der DOSB C-Trainerlizenz „Leichtathletik Wettkampfsport“. Diese Lizenz beinhaltet alle elementaren Themen für das Grundlagentraining im Jugendbereich des Leichtathletiktrainings.
Elena Nazarenus ist seit einem Jahr Teil des Trainerteams und für sie war es die erste Ausbildung in der Leichtathletik. Matthias Doths, bereits Inhaber der C-Lizenz Kinderleichtathletik, hat den Lehrgang zur Erweiterung des Trainerwissens für den Bereich der Jugendleichtathletik genutzt. „Durch die Bereitschaft von Elena und Matthias sich weiter zu bilden können wir unser Trainerteam in der Leichtathletik qualitativ noch breiter aufstellen und somit für die Kinder und Jugendlichen in den Trainingsgruppen noch professionelleres und abwechslungsreicheres Training anbieten“ freut sich Pressewart Lukas Fels.
In abwechslungsreichen Lernmodulen wurden alle Leichtathletischen Disziplinen durchgenommen und auch praktisch durchgeführt. So konnten die relevanten Besonderheiten und die vorgestellten Übungen der jeweiligen Bereiche der Leichtathletik direkt ausprobiert werden. Als Referenten waren die jeweiligen Verbandstrainer des FLVW vor Ort, die zusätzlich auch viele interessante Berichte aus dem Traineralltag vorstellen konnten. Auch wurden relevante Themen für die Trainingsplanung und die Entwicklung von jungen Sportlerinnen und Sportlern durchgearbeitet.
Auch der Austausch mit den anderen Kursteilnehmern aus dem gesamten Verbandsgebiet des FLVW wurde genutzt um Trainingserfahrungen zu Teilen und Ideen für interessante Trainingsübungen auszutauschen.
Am abschließendem Prüfungstag wurden die gelernten Themen sowohl in der Erstellung eines schriftlichen Trainingsplan auf Basis des Rahmentrainingsplans als auch in praktischen Lehrproben vor Prüfungskommissionen des Verbands auf die Probe gestellt. Nach dem erfolgreichen Bestehen konnten sich Elena und Matthias über die bestandene Ausbildung und den Erhalt der C-Lizenzen Leichtathletik Wettkampfsport freuen.

Thomas Möller nun Starter
In Cloppenburg fand vor kurzem eine besondere Weiterbildung für Kampfrichter statt. Rund 25 Teilnehmer, vorwiegend aus Niedersachsen, nahmen an der Ausbildung zum Starter teil, die von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr dauerte. Veranstaltungsort war das örtliche Stadion, das beste Voraussetzungen für die praxisorientierte Schulung bot.
Unter den Teilnehmern war auch Thomas Möller von der LG Rheine-Elte, der die Veranstaltung als bereichernde Erfahrung beschrieb: „Die praxisnahe Schulung hat mir besonders gut gefallen. Durch die Unterstützung der Sportlerinnen konnten wir uns optimal auf reale Wettkampfsituationen vorbereiten.“
Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Theorie. Hier wurden den Teilnehmern die zentralen Aufgaben eines Starters, Rückstarters und Startordners vermittelt. Dabei ging es unter anderem um die Abläufe bei Kurzstreckenstarts aus dem Startblock, Langstreckenstarts aus dem Hochstart und Starts von der Evolvente. Ebenso wurden technische Aspekte wie der Einsatz von Startpistolen, modernen eGuns und die Zusammenarbeit mit der Zeitnahme thematisiert. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem sicheren Umgang mit der Startpistole sowie den Details, die bei einem fehlerfreien Start entscheidend sind.
Am Nachmittag folgte der Praxisteil im Stadion, bei dem die Teilnehmer ihr neues Wissen unter realitätsnahen Bedingungen anwenden konnten. Unterstützt wurden sie von vier Sportlerinnen des Cloppenburger Vereins, die sich freiwillig als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung gestellt hatten. Dank ihrer Unterstützung konnten die Starter verschiedene Szenarien – vom Fehlstart bis hin zu korrekten Positionierungen auf der Startlinie – üben und auswerten. Auch spezielle Anforderungen des Stadions und der Laufbahn, die den Start beeinflussen können, wurden intensiv besprochen. Die Teilnehmer lernten, worauf in solchen Situationen besonders zu achten ist.
Am Ende der Ausbildung konnten alle Teilnehmer stolz ihr neues Wissen unter Beweis stellen und die Weiterbildung erfolgreich abschließen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig eine fundierte Ausbildung für die Rolle des Starters ist, um faire und reibungslose Wettkämpfe zu gewährleisten.

