Premieren der LG Rheine-Elte mit Kreismeistertitel belohnt

 

Am Sonntag wurden die Kreismeisterschaften in den Disziplinen Wurf- Stoß- und Hindernis durch der FLVW Kreis Steinfurt und Tecklenburg durchgeführt. Austragungsort war das Jahn-Stadion in Rheine und für das leibliche Wohl sorge der LAV Rheine. Die LG Rheine-Elte trat mit 8 Teilnehmern zu diesen Meisterschaften an. Es sollten besondere Meisterschaften für den Verein werden. Zum ersten Mal in der 23-jährigen Vereinsgeschichte startete Hannah Piffko im Hindernislauf und Mirella König und Tanja Uphaus bei den Senioren im Speerwurf. Wäre das nicht genug, nein, es kamen noch 5 Kreismeistertitel hinzu und gute 2., 3. und 4. Plätze.

 

Den Anfang machte hier die 17- jährige Josefine Ovel im Speerwurf. Josefine Ovel machte ihren ersten Wettkampf nach 2-jähriger Wettkampfpause. Sichtlich beeindruckt und auch nervös ging sie am Start. Die warf den 500 g Speer auf eine Bestleistung von 24,26 m und belegte den 2. Platz in der AK wJU18. Kurze Zeit später stieß sie die 3 Kg schwere Kugel auf 7,67 m und bestätigte damit ihre gute Form und belegte Platz 3 in ihrer Altersklasse. Jonas Kuhlemann, M14, trat in allen drei Wurfdisziplinen an und belegte in jeder Disziplin den 4. Platz und Bestleistung. Im Kugelstoßen mit der 4Kg Kugel landete diese bei 7,22 m, der 1 Kg Diskus flog auf 17,64 m und zum Schluss landete der 600 g Speer bei 19,65 m. Eine ganz starke Leistung lieferte der 15-jährige Bastian Winter im Speerwurf ab. Er warf den 600 g Speer auf 44,00 m und verbesserte seine Leistung aus dem Vorjahr um 12 m. Mit dieser Leistung wurde er Kreismeister und führt damit die westfälische Bestenliste an. Leo Ernsting, M 12 trat erstmals im Speerwurf an. Der 12- jährige warf den 400 g Speer auf 12,21 m und sicherte sich den 3. Platz in seiner Altersklasse. Den zweiten Kreismeistertitel holte sich die 13- jährige Ida Schrichten im Diskuswurf. Ida warf den 750 g schweren Diskus auf 13,98 m und freute sich bei ihrem ersten Wettkampf in dieser Disziplin, über den Titel. Den 400 g Speer warf Ida Schrichten auf 14,34 m und belegte den 2. Platz in der W13.

Hannah Piffko trat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Hindernislauf an.  Aufmerksam wurde Hannah im Trainingslager als sie mehrfach die Hindernisse überlief und Spaß daran fand. Nun wurde noch der Lauf über den Wassergraben trainiert und es ging in den ersten Wettkampf. Von Runde zu Runde steigerte sich Hannah und kam sicher über die Hindernisse. Die 2000 m lief Hannah in 9:26 Min und wurde Kreismeisterin.

Vereinsgeschichte wollten auch Mirella König, W40 und Tanja Uphaus W45 schreiben. Im Oktober 2021 wurde die Senioren-Leichtathletikabteilung neu gegründet. Wöchentlich, am Freitag von 17 bis 19 Uhr trainieren dort 7 Senioren die leichtathletischen Disziplinen. Nun wagten die beiden Seniorinnen den ersten Start in einem Wettkampf. Sehr aufgeregt und gespannt auf ihre Leistung, traten beide im Speerwurf an. Der Speer wog 600g und Mirella König warf ihn auf 13,55 m und sicherte sich gleich den Kreismeistertitel. Tanja Uphaus steuerte dann Kreismeistertitel Nr. 5 hinzu und warf den Speer auf 12,61 m. Die Freude bei beiden Speerwerferinnen war sehr groß und und es werden hoffentlich noch weitere Wettkämpfe folgen.

Sollte jemand noch Interesse an der Senioren Leichtathletikgruppe haben, kann er sich gerne an Jörg Fels (joerg.fels@live.de ) wenden. Über Zuwachs freuen wir uns immer.

Die Trainer Carsten Kuhlemann und Jörg Fels betreuten die Athleten vor Ort und freuten sich über die neuen Bestleistungen und die Freunde der Athleten über die erzielten Leistungen. Die Wettkampfsaison ist nun im vollen Gang und schon nächsten Wochenende geht es mit den Kreis Einzelmeisterschaften im Jahn-Stadion Rheine weiter.

LG Rheine-Elte präsentiert sich beim Teekottenlauf erfolgreich

 

Der 33. Salvus Teekottenlauf in Emsdetten war für viele Läufer aus der Region das erste große Straßen-Laufevent dieses Jahres.

Auch einige Läufer der LG Rheine-Elte stellten sich der Herausforderung, erstmals wieder in einem großen Starterfeld auf die unterschiedlichen Strecken zu gehen.

Beim zweiten Startschuss des Tages, startete Frieda Ernsting über die 1,4km lange Runde um das Sportgelände am Teekotten in Emsdetten, überquerte nach 6:30 Minuten die Ziellinie und freute sich über eine Medaille und Platz 10.

Im Schülerlauf über 2,4km gingen Leo Ernsting, Jost Gotke und Erik Möller gemeinsam an den Start. Leo Ernsting belegte mit 11:01 Minuten in der Altersklasse M12, den sechsten Platz, Jost und Erik liefen die zwei Runden im gleichen Tempo und im Zielsprint setzte sich Jost, in 11:20 Minuten und Platz 10, durch. Erik konnte mit 11:24 Minuten Platz 11 belegen. Auch hier freuten sich die beiden Jungs über ihre Medaillen.

Das größte Starterfeld des Tages trat auf der 5km langen Strecke an. Carsten Kuhlemann, der als Lauf-und Leichtathletiktrainer der Jugend aktiv ist, schnürte diesmal seine Laufschuhe und konnte mit 27:16 Minuten und Platz fünf sein Rennen beenden. Claudia Niehues und Michaela Eiter stellten sich erstmals einem Wettkampf und freuten sich im Ziel, dass Sie ihre selbst gesteckte Zeiten, durch das regelmäßige Training tatsächlich geschafft haben. Claudia Niehues belegte mit 29:42 Minuten Platz sieben in der Altersklasse W40 und Michaela Eiter konnte in der Zeit von 34:33 Minuten mit Platz neun in der Altersklasse W 35 finishen.

Beim Halbmarathon ging mit Christoph Niehues ein schon erfahrener Läufer der blau-gelben an den Start, nachdem er die ersten zwölf Kilometer genau im geplanten Renntempo unterwegs war, zwickte die Wade und um keine größere Verletzung zu riskieren beendete er den Lauf vorzeitig.

Den letzten Start des Tages nutzten Andreas und Justus Breulmann um die 10km Strecke im Vater und Sohn Lauf zu bestreiten. Justus belegte mit der schnellen Zeit von 50:24 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse MJu 20, Vater Andreas blieb mit 50:25 Minuten unter den Top zehn in der Altersklasse M50 und belegte den achten Platz.

Die Läufer verließen eine toll organisierte Veranstaltung und freuten sich besonders, endlich die LaufkollegenInnen der befreundeten Vereine wieder gesehen zu haben. Vielleicht trifft man den ein oder anderen ja beim Lauf Rund um den Offlumer See in Neuenkirchen schon wieder.

Julius Freund und Louisa Hesping bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften am Start

 

Die NRW Langstreckenmeisterschaften 2022 fanden nach 2- jähriger Zwangspause durch Corona wieder statt. Der Austragungsort war in diesem Jahr das Jahn-Stadion in Rheine. Der Kreisleichtathletikverband stellte die Kamprichter, das EDV- Team, die Zielrichter, die Starter und auch eine Sprecherin aus Ahlen war vor Ort. Für das leibliche Wohl sorge hier der LAV Rheine, die Würstchen, Kuchen und Brötchen verkauften. Auch am Eingang im Stadion wurde man gleich durch die Beflaggung darauf aufmerksam, dass hier eine höhere Meisterschaft stattfand. Langstreckenläufer kamen aus vielen verschiedenen Vereinen aus ganz NRW.

Die Laufgemeinschaft Rheine-Elte trat mit zwei LäuferInnen an und zwar über die Strecken von 2000 m und 10000 m. Der erst 14-jährige Julius Freund, der erst seit Anfang des Jahres im Verein ist und sich noch im Aufbau der Langstrecke befindet, startete über 2000 m. Gleich von Anfang an, lief er in der vierköpfigen Führungsgruppe mit. Die 1000 m lief diese Gruppe 3:20 Min, was auf eine Top Zeit für Julius schließen ließ. Dann musste der doch bei 1400 m leicht abreißen lassen. Dennoch lief Julius ein gleichmäßiges Rennen und finishte mit 6:49 Min und belegte den 4. Platz in der Gesamtwertung der 14-jährigen. In Westfalen belegt er zurzeit den 3. Platz in der noch jungen Bestenliste.

Um 15:00 Uhr begann das Rennen über 10000 m der Frauen und Senioren der Altersklasse M 55 bis M 70. Louisa Hesping startet erst seit kurzem für die LG Rheine-Elte und trainiert unter dem Lauftrainer Jörg Fels. Louisa spulte Runde für Runde die 25 Runden ab. Ihr Ziel war es, die 45 Min, die zur Qualifikation reichten, wieder zu erreichen. Die ersten Runden liefen locker und man konnte erwarten, dass es mit der Zeit um 45 Minuten funktionieren würde. Nach 3000 m stieg dann der Läufer - der mit ihr das Tempo lief - aus dem Rennen. Somit musste Louisa die rechtlichen Runden allein laufen. Runde um Runde spulte sie ihr Tempo ab. Beim letzten Kilometer wurden dann doch die Beine schwer und Louisa verlor ein wenig Zeit. Glücklich und zufrieden finishte sie mit 45:49 Min und belegte den 6. Platz in der stark umkämpften Frauenwertung. Zurzeit belegt sie den 5. Platz in der Westfälischen Bestenliste Freiluft 2022 über 10000 m. Der unterstützende Trainer Jörg Fels, war mit den Leistungen von Julius Freund und Louisa Hesping sehr zufrieden und resümierte, dass von den beiden LäuferInnen in dieser Saison noch sehr viel zu erwarten sein wird.

Louisa Hesping und Lisa Schulz beim 50. Hermannslauf

 

Louisa Hesping und Lisa Schulz von der LG Rheine-Elte sind am 24.04.2022 beim Hermannslauf gestartet. Dieser fand in diesem Jahr zum 50zigsten Mal statt. Beginn der anspruchsvollen Strecke ist in Detmold am Hermannsdenkmal. Das war auch gleich ein besonderes Highlight des Jubiläums. Wie beim ersten Lauf vor 50 Jahren starteten alle Läufer direkt am Fuß des Denkmals. Nach 31,1 Kilometern und 550 Höhenmetern erreichten die 4.495 Läufer mit der Sparrenburg in Bielefeld ihr Ziel. Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite und die Stimmung konnte nicht besser sein.

Äußerst zufrieden zeigte sich Louisa Hesping mit ihrem Rennen. Zwar startete Louisa bei diesem Lauf noch für das Triathlonteam Hannover, wird aber ab sofort die blaugelben Rheinenser Vereinsfarben vertreten und konnte sich in ihrer Altersklasse WH den 31. Platz erlaufen. Die Uhr blieb für sie bei 2:54:50 stehen.

Lisa Schulz hat mit ihrer guten Form den 19. Platz ihrer Altersklasse W50 mit einer Zeit von 3:09:05 belegt.

Beide Teilnehmerinnen kamen erschöpft und sehr zufrieden ins Ziel. Trotz der Anstrengung schließen beide einen Start im nächsten Jahr nicht aus.

Wir trainieren am Olympiastützpunkt Niedersachsen

Erwachsenen Trainingslager bei besten Bedingungen in Hannover

v.l. Melanie Klünnen, Jörg Fels, Simone Horstmann, Ruth Gehrmann, Mirella König und Marion Bomers

Im September 2021 begannen die Planungen für das Erwachsenen Trainingslager 2022 in Hannover. 12 Rückmeldungen erhielt das Trainerteam, die Organisation lief an und das Trainingslager kam näher und näher. Die Planungen liefen auf Hochtouren, ehe es eine Woche vor Beginn dann 5 Athleten erwischte, welche aktuell mit einer Corona Infektion infiziert sind und zwei Athleten kurzfristig verletzungsbedingt absagen mussten. Somit starteten am Freitagmorgen ein 5-köpfiges Frauenteam mit Trainer Jörg Fels in zwei Autos und eine Menge Gepäck Richtung Olympiastützpunkt Niedersachsen nach Hannover. Nach der Ankunft am Vormittag wurden zuerst die verschiedensten Trainingsstationen wie Maschsee, Leichtathletikhalle, Schwimmbad und Stadion besichtigt, ehe es zum Mittagessen in der Jugendherberge ging.

 

Am Freitagnachmittag stand dann die erste 2-stündige Trainingseinheit in Form von Sprint, Tempoläufen und Speerwurf auf dem Programm. Nach dem Abendessen wurde von den Athleten in der Abendsession dann der Maschsee erkundet. Am Samstagmorgen ging es dann in den Kraftraum, wo in 2 Stunden ein Ganzkörpertraining absolviert wurde. Am Nachmittag teilte sich die Gruppe in Ihre Disziplinen auf. Zwei Läuferinnen liefen drei Runden und somit rund 18KM um den Maschsee, die anderen drei Athleten übten für den Hochsprung und anschließend wurde das Kugelstoßen, Speerwerfen sowie das Sprinten in der Kurve trainiert. Abends wurde zur Regeneration eine Runde um den See gegangen, ehe der letzte gemeinsame Abend beim am See gelegenen Pier 51 ausgeklungen werden konnte.

Die vorletzte Einheit am Sonntagmorgen fand in der Leichtathletikhalle mit einem Athletiktraining statt, wobei es anschließend noch eine kurze Feedbackrunde von Teilnehmerinnen und Trainer gab. Direkt im Anschluss ging es dann ins Stadionbad, um einen muskulären Ausgleich zu dem Training der letzten Tage schaffen zu können, in welchem verschiedene Strecken bis 1000 m geschwommen wurden. Nach dem Mittagessen hieß es Koffer packen, bevor die Athleten dann wieder Richtung Rheine fuhren. Resonanz aller Teilnehmerinnen war, dass es ein großartiges Trainingslager gewesen sei und sie gerne im nächsten Jahr wieder dabei wären. Auch in den Tagen des Trainingslagers wurde auf ein vielfältiges Trainingsprogramm geachtet, welches natürlich anstrengend sein sollte aber ganz klar der Zusammenhalt #wiralsTeam sowie Spaß in der Gruppe im Vordergrund stand.

Titelflut und Podiumsplätze für unsere Läufer

 

Der Leichtathletikverband des Kreises Steinfurt/ Tecklenburg eröffnete am Samstag im Rheiner Jahnstadion die Freiluftsaison der LäuferInnen bei den Kreis-Langlaufmeisterschaften. Mit dabei waren auch 9 LäuferInnen der LG Rheine-Elte, welche sich neben 6 Kreismeistertiteln auch weitere Podiumsplätze erlaufen konnte. Den Beginn für den regelrechten Titelregen machte Marie Uphaus in der W14 über die 2000 m Distanz. Mit einem Start -Zielsieg setzte Marie sich im Endspurt gegen Ihre Konkurrentin durch und überquerte die Ziellinie als Kreismeisterin nach 8:23 Min. In der einen Jahrgang jüngeren Altersklasse, der W13 stellte sich Ida Schrichten im blaugelben Dress der Konkurrenz. Erstmals in Ihrer noch jungen Laufkarriere konnte Ida die 9-Min Marke knacken und sicherte sich in 8:50 Min den Kreismeistertitel vor der restlichen Konkurrenz.  Einen ebenfalls hervorragenden Lauf zeigte Mila Knoop. Das Rennen über die 2000 m Strecke, zählte zu einem Ihrer ersten Wettkämpfe auf der Bahn überhaupt und in einem gemischtem Teilnehmerfeld aus älteren Jahrgängen und Ihrer Altersklasse der W10, konnte Sie der Konkurrenz gut Paroli bieten- Nach Zieleinlauf war lange unklar, zu welcher Platzierung es bei dem gemischten Feld nun am Ende reichen sollte, doch als auf der Urkunde der 3.Platz mit 9:14 Min abzulesen war, erschien ein zufriedenes lächeln in Ihrem Gesicht. In zwei ebenso packenden Wettkämpfen stellten sich Leo Ernsting in der M12 und Jost Gotke in der M11 über 2000 m der Konkurrenz des Kreises. Jost lief ein großartiges gleichmäßiges Rennen, kämpfte sich immer wieder heran und wurde mit dem 3.Platz in 9:24 Min belohnt. Leo knackte ebenso wie seine Teamkollegin Ida erstmals die 9-Min-Marke. Und zwar deutlich, denn mit 8:45 Min musste er als zweiter lediglich seinen eigenen Vereinskameraden Titus Brüning ziehen lassen. Titus Brüning bescherte der LG Rheine-Elte den Kreismeistertitel Nr. 3. In einem vom Start an dominierenden Rennen über die 2000 m lief er Runde für Runde in seinem eigenen schnellem Tempo und sicherte sich in der M12 in erstklassigen 8:09 Min den Titel im Kreis.

Nach den abgeschlossenen 2000 m wurde die Strecke für die älteren Jahrgänge dann auf 3000m erhöht und auch dort starteten einige Athleten der LG Rheine-Elte im Kreisvergleich. Hannah Piffko konnte über den Wintermonate zusammen mit Ihrer Trainingsgruppe eine gute Vorbereitung für erste Freiluftwettkämpfe absolvieren. In der weiblichen Jugend U18 lief Sie ein gleichmäßiges Rennen über 7 ½ Runden und belohnte sich mit einer Zeit unter 13 Minuten. Die Zielzeit betrug 12:55 Min, was gleichbedeutend mit dem Kreismeistertitel in Ihrer Altersklasse war. Julius Freund, welcher ebenso der oben genannten Trainingsgruppe angehört und noch als Neuzugang für die LG Rheine-Elte betitelt wird, zeigt in seinem ersten Wettkampf überhaupt eine makellose Leistung. Nach nur wenigen Trainingseinheiten zeichnet sich ein gewisses Lauftalent in Ihm ab und es ist sicher noch einiges von Ihm zu erwarten. Über die 3000m Distanz sicherte er sich im heimischen Jahnstadion in 10:42 Min den Kreismeistertitel.

Als einziger Erwachsener Athlet und damit nicht mehr über die 2000m oder 3000m Strecke, sondern über die 5000m Distanz zeigte Christoph Niehues sein Können. Wie ein Uhrwerk lief Christoph Runde für Runde seine 12 ½ Runden im gleichmäßigen Tempo, lief nicht nur eine bärenstarke Zeit von 19:34min, sondern belohnte sich ebenfalls mit dem Kreismeistertitel in der Altersklasse M50. Nach 2 Jahren Pause bei den Freiluftmeisterschaften, liefen alle Läufer der LG Rheine-Elte zu neuen persönlichen Bestleistungen. Der weitere Fahrplan für die LäuferInnen beinhaltet am 24.04.2022 das vereinseigenen Edeka Bahnlauf Meeting. Schon eine Woche später stehen ebenso im Rheinenser Jahnstadion weitere Titelkämpfe vor der Tür. Dort werden Athleten aus ganz NRW, um den Titel bei den NRW-Langlaufmeisterschaften kämpfen.

Jonas Kuhlemann und Bastian Winter glänzen in Paderborn

Athleten der LG Rheine-Elte bei den Westfalenmeisterschaften in Ahorn Sportpark

Jonas Kuhlemann und Bastian Winter in Paderborner Ahorn-Sportpark

 

Mit einem Auto, zwei Athleten sowie zwei Trainern und mehreren Stabhochsprungstäben auf dem Dach machte sich am Sonntag ein Auto für die LG Rheine-Elte auf den Weg nach Paderborn. Dort standen die westfälischen Meisterschaften der U16 an und die blaugelben Vereinsfarben vertraten an diesem Wochenende Jonas Kuhlemann und Bastian Winter. Anstelle der Stabhochsprungtrainers Rainer Goldbeck stand heute Noah Bomers als Trainer und Motivator für den jungen talentierten Mehrkämpfer Jonas Kuhlemann zur Seite. Für die restlichen Disziplinen war der Haupttrainer Carsten Kuhlemann mit von der Partie. Bastian Winter ging in der M15 über die 60m Sprintstrecke an den Start und konnte im Vorlauf mit 7,50sek und einer neuen Bestleistung locker in das Finale einziehen. Dort bestätigte er seine schnelle Zeit aus dem Vorlauf mit einer Zielzeit von 7,57sek und konnte sich damit sogar bis auf Rang 3 in der westfälischen Konkurrenz vorschieben.

Parallel startete Jonas gleich in drei Disziplinen. Nach dem im vergangenen Wettkampf die 2,40m Marke gefallen war und nun einige Trainingseinheiten dazwischen lagen schraubte Jonas seine Bestleistung erneut hoch und verbesserte sich auf 2,50m, wobei er konstante und sichere Sprünge zeigte. Im Anschluss ging es für Jonas weiter auf der Bahn, wo die 60 Hürden auf dem Programm standen. Dort gab es in der M14 einen Zeitendlauf. Mit 10,93sek lief er nicht nur zu einer neuen Bestleistung, sondern sicherte sich auf Platz 5 auf Westfalenebene. Wie Teamkollege Bastian Winter ging auch Jonas später über die 60m Sprintstrecke auf die Sprintgerade. Das Finalticket machte er mit 8,64sek im Vorlauf perfekt und sprintete im besagten Finale sichtlich entkräftet von den beiden vorherigen Disziplinen zu einer Zeit von 8,92sek.

Mit hervorragenden Leistungen, neuen Bestleistungen für beide Athleten und mehrfache TOP-Platzierungen begab sich das Quartett am Sonntagabend wieder Richtung Rheine. Dort wird nun im Training weitergearbeitet und die Freude auf das Trainingslager in den Osterferien im Leistungsstützpunkt Niedersachsen in Hannover steigt von Woche zu Woche, nachdem es die letzten zwei Jahre aufgrund der Pandemie ausfallen musste.

Simon Kerzel und Jonas Kuhlemann beim Stabhochsprungmeeting erfolgreich

Simon Kerzel und Jonas Kuhlemann beim Stabhochsprung-Wettkampf in Münster

 

Beim Sprint- und Sprungtag der LG Brillux Münster gingen aus bekannten Pandemiegründen überwiegend nur die eigenen Athleten aus Münster an den Start. Lediglich die beiden Stabhochspringer der LG Rheine-Elte bekamen kurzfristig einen Startplatz und konnten so nochmals einen Hallenwettkampf absolvieren. Mit Stabhochsprungtrainer Rainer Goldbeck, Simon Kerzel und Jonas Kuhlemann begann als die Anfahrt Richtung Münster. Ebenso mit von der Partie, fungierend als Co-Trainer und Fotograf, war Noah Bomers, welcher mit einer Long-Covid Infektion aktuell nicht am Trainings- und Wettkampfgeschehen teilnehmen kann. Bei der Meldung für den Wettkampf musste die jeweilige Anfangshöhe mit angegeben werden, wobei Jonas sich für die 2 m Marke und Simon sich für die 3 m-Marke entschied. Den Beginn für die LG Rheine-Elte machte Jonas Kuhlemann in der männlichen Jugend U16. Den letzten Wettkampf sprang er Mitte Dezember, wo er mit 2,10 m die B-Norm für die westfälischen Meisterschaften knackte. Das Ziel war klar definiert: Es soll noch höher hinaus gehen, wofür im Training alles getan wurde. Am Sonntag, rund zwei Monate später begann er den Wettkampf mit einer Höhe von 2,10 m, sprang dann noch über 2,20 m, 2,30 m und 2,40 m und scheiterte erst im dritten Versuch über 2,50 m. Er sicherte sich eine neue Bestleistung mit Steigerung von 30 cm auf 2,40m und damit auch die A-Norm für die westfälischen Meisterschaften in März, womit er nun sicher dabei sein wird. Anschließend ging Simon Kerzel in der männlichen Jugend U18 an den Start. Knapp 8 Monate nach seinem letzten Start im Juni 2021 in Bochum - wo er über 3,70 m sprang – überzeugte er erneut mit blitzsauberen Sprüngen. Die lange Wettkampfpause mit wenigen Trainingseinheiten bedingt durch die Schule und die mit 17 Jahren schon berufliche Selbstständigkeit haben dem angehenden Abiturienten aber anscheinend wenig geschadet. Im Gegenteil, der Druck ist abgefallen und so konnte er völlig losgelöst am Wettkampfgeschehen teilnehmen. Begonnen hat bei Simon mit einer Höhe von 3,30m, wonach er die Höhen 3,40 m, 3,50 m, 3,60 m und schließlich auch 3,70 m souverän überspringen konnte. Lediglich die 3,80 m sollten es diesem Tage nicht sein, so dass er mit seiner aktuellen Bestleistung „nur“ gleichziehen konnte. Nicht nur Trainer Rainer Goldbeck und Co-Trainer Noah Bomers, sondern auch die beiden Athleten der LG Rheine-Elte, Jonas Kuhlemann und Simon Kerzel zeigte sich nach dem hervorragenden Wettkampf sehr zufrieden. Nun stehen im März noch die westfälischen Jugendmeisterschaften in Paderborn für einige Athleten der LG Rheine-Elte an, bevor dann endgültig im April in die Freiluftsaison gestartet wird.

Aras Majdadden und Stine Kunzmann bei den NRW Meisterschaften

 

Am 5. und 6. Februar richtete der Nordrhein-Westfälische Leichtathletikverband die Meisterschaften in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark in Düsseldorf aus. Diese Meisterschaften waren für Männer/Frauen und männliche sowie weibliche Jugend U18/ U20, wobei gleichzeitig die NRW Winterwurfmeisterschaft ausgetragen wurden. Die Laufgemeinschaft Rheine-Elte war dort mit zwei Athleten, Aras Majdadden und Stine Kunzmann vertreten. Eine Qualifikationsnorm - welche beide Athleten bei den westfälischen Meisterschaften in Dortmund, Ende Januar ersprintet sind - ist die Voraussetzung der Teilnahme an so hohen Meisterschaften.

Den Anfang machte die fast 18-jährige Stine Kunzmann über 60m. Sichtlich beeindruckt, aber auch beim ersten Start geschockt, da die Sprinterin direkt neben ihr, einen Fehlstart verursachte. Umso vorsichtiger und verhaltener werden die Teilnehmer des Rennens beim nächsten Start, um nicht noch einen Fehlstart zu verursachen. Dementsprechend explodierte Stine auch nicht wie gewohnt aus dem Startblock, so dass am Ende eine Zielzeit von 8,31sek. für sie zu auf der Ergebnistafel abzulesen war. Eine kleine Enttäuschung war der Athletin anzusehen, da nicht die gewünschte Zeit aus den Vorwochen erreicht werden konnte. Der nächste Start am 20.02.2022 beim Sportfest in Münster, soll dann die Hallensaison mit einem positiven Ergebnis beenden.

Aras Majdadden, ebenso fast 18 Jahre lief im Vorlauf über 60m eine Zeit von 7,31sek. Das war die identische Vorlaufszeit von den Westfälischen Meisterschaften vor rund zwei Wochen. Mit dieser Zeit qualifizierte sich Aras unter den besten 16 Teilnehmern für das Finale, wobei er seine Leistung noch einmal bestätigen konnte und am Ende des Tages den 11. Platz von 21 Teilnehmern in der männlichen U20 belegte. Mit gleich mehreren Wettkämpfen im Januar und dem Hallensaisonhighlight, den NRW-Meisterschaften ist für Aras damit die Hallensaison beendet und werden ab kommender Woche die Grundsteine für die anstehende Freiluftsaison gelegt. Dort stehen dann die 100 und 200m für Stine und Aras auf dem Programm.

Der mitgereiste Trainer Günter Kunzmann war mit den Leistungen seiner Sprinter zufrieden und freut sich auf die kommenden Trainingswochen. „Wenn die Athleten weiter so fleißig trainieren, kann man dort viel erwarten.“ resümierte der Trainer in Düsseldorf.

Hallen - Kreismeisterschaften 2022 in Ibbenbüren

Bastian Winter und Jonas Kuhlemann krönen sich zum Hallenkreismeister 2022

v.l. Jonas Kuhlemann, Louisa Gehrmann, Till Schrichten, Marie Uphaus, Bastian Winter und Melissa Nazarenus

 

Nachdem im Jahr 2021 die Hallenkreismeisterschaft ausfallen mussten, fanden diese in diesem Jahr nur für Athleten der Altersklassen von 10 – 15 Jahren in der Kreissporthalle in Ibbenbüren statt. Die Laufgemeinschaft Rheine-Elte startete mit sechs Nachwuchsathleten, die bereit waren, mit einem guten Hygienekonzept, einen Start in der Halle zu wagen.

Am ersten Wettkampftag machte Melissa Nazarenus, W13 den Anfang für die blaugelben Athleten. Sie sprintete die 60 m in neuer Bestleistung von 9,22sek. und belegte damit den 5. Platz.  Jonas Kuhlemann und Till Schrichten, beide M14 starteten ebenfalls über 60 m. Jonas lief die 60 m in 8,55sek. Und belegte den 3. Platz. Diese bedeute eine neue Bestleistung und die B-Norm für die westfälische Hallenmeisterschaft. Till sprintete die 60 m in 8,85sek. und belegte den 5. Platz. Ebenso über die 60m Sprintdistanz startete Bastian Winter und sprintete die 60 m in 7,55sek. und wurde damit Kreismeister in seiner Altersklasse M15. Diese Zeit war nicht nur eine neue Bestleistung, sondern auch deutlich die A-Norm für die westf. Hallenmeisterschaft. Zum Abschluss der Sprints gingen dann noch Louisa Gehrmann und Marie Uphaus über die 60m Distanz in den Startblock. Louisa finishte nach 9,11sek und belegte Platz 6 mit neuer Bestleistung und Marie erkämpfte sich eine Zeit von 9,42sek.

Gut eine Stunde später standen dann die 60 m Hürden für Jonas, Till, Louisa und Melissa auf dem Programm. Jonas und Till liefen im gleichen Lauf und schenkten sich nichts. Am Ende wurde Jonas mit 10,94 sec. Kreismeister und qualifizierte sich mit der B-Norm für die westf. Meisterschaft.TIll kam nur kurz dahinter ins Ziel und verpasste den zweiten Platz nur knapp. Mit einer Zeit von 11,07sek. lief er auf den Bronzerang. In der weiblichen Jugend stellte sich Louisa Gehrmann der Konkurrenz. Nach einem eng umkämpften Lauf war es am Ende der 2. Platz für Louisa, wobei die Zeit im Ziel nach 60m Hürden bei 11,26sek. stoppte.  Melissa startete erstmals über die Hürden. Sichtlich nervös war sie, aber Melissa machte ein gutes Rennen und belegte am Ende den 2. Platz mit einer Zeit von 13,58sek.

Den ersten Wettkampftag schlossen dann Jonas Kuhlemann und Marie Uphaus mit dem Hochsprung ab. Beide starteten mit der Anfangshöhe von 1,20 m. Jonas fand nicht richtig in den Wettkampf rein, schaffte aber noch die 1,25 und belegte damit den 5. Platz in seiner Altersklasse. Marie kam von Sprung zu Sprung immer besser in Fahrt und übersprang die Höhen 1,20 m; 1,25m; 1,30 m und 1,35 m im ersten Versuch. Dann traute sie sich noch an die 1,40 m heran. Der letzte Sprung war knapp gerissen. Dennoch freute sich Marie über eine neue Bestleistung und den 2. Platz in der AK 14.

Jonas Kuhlemann, der sich vorgenommen hat, sich in der Freiluftsaison an den 9-Kampf heranzutasten, meldete für 5 Disziplinen an zwei Tagen, um Erfahrungen zu sammeln. Am zweiten Wettkampftag begann dann Jonas (M14) mit dem Kugelstoßen. Er stieß die 4 kg schwere Kugel auf 6,70 m und belegte somit 4. Platz. Im abschließenden Weitsprung sprang er mit 4,07m sichtlich erschöpft nach vier Disziplinen auf den 5.Platz. Marie Uphaus (W14) nahm ebenfalls am Weitsprung teil und sprang auf eine Weite von 4,19m, womit Sie sich mit einer neuen Bestleistung den 6. Platz sichern konnte. Die eigentliche Läuferin legt nun wieder den Fokus auf die 800 m und freut sich auf die nächsten Läufe im Frühjahr.

Erfreulicherweise können die beiden mitgereisten Trainer Carsten Kuhlemann und Jörg Fels ein positives Fazit von den beiden Wettkampftagen ziehen. Einmal mehr fruchtet also die qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit der LG Rheine-Elte.

Matilda Gehrmann und Stine Kunzmann überzeugen auf Westfalenebene

Unsere Athleten beim dritten Teil der westfälischen Jugendmeisterschaften in Dortmund

v.l. Matilda Gehrmann und Stine Kunzmann in Dormund

 

Am Sonntagmorgen sind Stine Kunzmann und Matilda Gehrmann von der LG Rheine-Elte zusammen Trainer Günter Kunzmann erneut zu den westfälischen Meisterschaften nach Dortmund gefahren. Sonntag stand für beide der 200m Sprint auf dem Programm. Der Trainingspartner Aras Majdadden konnte leider krankheitsbedingt nicht starten.

Beiden Athleten freute sich auf den Start in der Helmut-Körnig-Halle und die Aufregung war groß. Den Anfang machte Matilda Gehrmann in der weiblichen Jugend U18. Matilda vertrat die LG Rheine-Elte gleich im ersten der zwei Vorläufen. Sie sprintete die Hallenrunde von 200 m in 28,89sek. und bestätigte damit ihre gute Form aus der Freiluftsaison. Im Vorlauf belegte Sie den 7. Platz und konnte sich damit nicht für das Finale qualifizieren. Rund eine halbe Stunde nach Rennschluss kam die Wende, da eine Athletin auf ihren Start verzichtete, rutschte Matilda somit ins Finale des 200m Laufes der westfälischen Meisterschaft ein. Im Finallauf bestätigte Sie mit 28,97sek., noch einmal Ihre gute Zeit und belegte Platz 6 in Westfalen.

Stine Kunzmann startete im dritten Vorlauf über 200 m in der weiblichen Jugend U20. Dort konnte Sie dann Ihre verbesserte Sprintschnelligkeit aus der vergangenen Woche unter Beweis stellen. Die Zieluhr stoppte für die Athletin der LG Rheine-Elte bei 27,91sek., womit sich Stine um fast eine halbe Sekunde zur vergangenen Freiluftsaison verbesserte. Insgesamt belegte Stine mit dieser Leistung den 9. Platz in ihrer Altersklasse in Westfalen und kann Ihre Leistung am kommenden Wochenende noch einmal in der Halle über 60m bei den NRW Meisterschaften in Düsseldorf unter Beweis stellen.

Nach dem Start am nächsten Wochenende in Düsseldorf bei den NRW-Meisterschaften startet dann das Training der LG Rheine-Elte in allen Trainingsgruppen für die Freiluftsaison.

Endlich wieder Wettkampf

5-köpfiges Team bei den westfälischen Meisterschaften in Dortmund

Vertraten unsere Blaugelben Vereinsfarben: v.l. Pauline Gedicke, Stine Kunzmann, Aras Majdadden, Annemarie Freund und Matilda Gehrmann

 

In aller Frühe am Samstagmorgen ging es für fünf Athleten und zwei Trainern  auf die Autobahn Richtung Dortmund. Im Gepäck waren Sportsachen, aber auch eine Menge Nervosität, denn es war die erste höhere Meisterschaft seit langem. In der Dortmunder Helmut-Körnig Leichtathletikhalle fanden unter besonderem Hygiene-Konzept mit hohen Auflagen die westfälischen Meisterschaften der Jugend U18/ U20 statt, welche in diesem Jahr aufgrund der Corona Pandemie an zwei Wochenenden stattfinden werden. Zuschauer und Eltern wurden nicht zugelassen und pro vier Athleten durfte auch nur ein Trainer mit in die Halle, um die Athleten zu betreuen. So konnte man von Glück sprechen, dass wir  fünf Athleten an den Start brachten, so dass zwei Trainer mit dabei sein konnten.

In der weiblichen Jugend U18 starteten über die 60m Sprintdistanz im Blaugelben Dress gleich vier Mädels, die Ihr Können in der westfälischen Konkurrenz unter Beweis stellen wollten. Begonnen mit Pauline Gedicke, welche in der Vergangenheit sportlich kürzertrat, um sich mehr auf die Schule konzentrieren zu können. Sie kam nach kurzen intensiven Trainingswochen dennoch hervorragend aus dem Startblock und konnte sich im Ziel mit einer Zeit von 8,77sek freuen. Annemarie Freund, welche nach einem Auslandsaufenthalt nun wieder vollständig zurück im Training ist, zögerte noch etwas am Start und überquerte die Ziellinie schließlich nach 9,16sek. Beiden ist nach einer langen Wettkampf- und Sprintpause damit ein sehr guter Restart geglückt, wobei die Routine in den Abläufen noch etwas fehlt. Matilda Gehrmann ist eher auf den längeren Sprintstrecken wie 200m/ 400m Zuhause, probierte sich bei der Konkurrenz auch über die Kurzdistanz. Der Start aus dem Startblock glückte nicht perfekt, weshalb die Uhr nach 8,85sek stoppte, die Zeit aber eine Bestätigung der Leistung zu den Wettkämpfen Ende 2021 war. Stine Kunzmann hingegen fühlt auf der Kurzdistanz sicher und verbesserte Ihre alte Bestleistung aus Dezember 2021 von 8,30sek auf 8,13sek. Mit den vier Mädels und Ihren Sprintvermögen, werden wir somit für den Sommer eine gute Staffel aufbieten können, mit welcher diese sich auf Kreis-, Münsterland- und Westfalenebene mit der Konkurrenz messen kann. 

Der einzige männliche Vertreter aus unseren Reihen, war Aras Majdadden, welcher seinen Mitstreitern bis zuletzt Paroli bieten konnte. Im Vorlauf lief er mit starken 7,31sek auf einen Platz, welcher sich für das Finale qualifizierte. Unglücklicherweise hatten gleich zwei weitere Athleten aus Wattenscheid und Ibbenbüren genau dieselbe Zeit, womit nun 9 Athleten für das Finale bereitstanden, acht aber nur starten durften. Das Kampfgericht musste nun also die Tausendstel Sekunden auswerten, wonach feststand, Aras hat den Konkurrenten aus dem Wattendscheider Leistungszentrum aus dem Finale geschmissen und er sollte sein Sprintvermögen erneut zeigen können. Der Ansporn war so groß, dass sich Aras im Finale nochmal von 7,31sek aus dem Vorlauf auf 7,26sek steigern konnte und somit auf Platz 5 in Westfalen vorlief.

Am kommenden Wochenende geht es für drei der fünf Athleten erneut nach Dortmund, um sich über die längeren Sprintdistanzen der Konkurrenz zu stellen. Parallel geht es für die jüngeren Nachwuchsathleten  zu den Hallenkreismeisterschaften nach Ibbenbüren, um dort die Blaugelben Vereinsfarben zu vertreten.