16. LSF-Straßenlauf, Münster
Am Samstag, dem 12. März 2011 fand zum 16. Mal der von den Laufsportfreunden Münster organisierte LSF-Straßenlauf statt. Die Laufstrecke, die nicht gerade für Bestzeiten bekannt ist, geht entlang des Münster Zoos und dann Richtung Aasee wieder zum Sportpark Sentruper Höhe. Dieter Schendel, der sich für die 5 km-Strecke entschieden hatte, brauchte diese Runde nur einmal durchlaufen. Der an kurze Strecken gewöhnte Schendel musste hart kämpfen. Es war ganz und gar nicht sein Tag und der sonst gewohnt „Altersklassenerstplazierte“ musste sich diesmal mit einem dritten Platz in der M 65 zufrieden geben. Die Zeit von 24.15 Min. lag zwei Min. über seine angestrebte Zeit. Stefan Blase, der für seine Verhältnisse relativ untrainiert ins Rennen ging, freute sich riesig über eine Zeit von 41.28 Min. und einen 8. Platz in der M 40. Ottmar Greiwe, der diesen Lauf als Test werten wollte, kam nach 51,03 Min. ins Ziel (13. Pl. M 50). Brigitte Vehr, die zum ersten Mal in der W 50 lief, erreichte den 4. Pl. mit einer Zeit von 51.09 Min. Sie freute sich am meisten darüber, wie viele Frauen, die die 50. überschritten haben, noch richtig gut „drauf sind“ und hofft somit noch auf eine Leistungssteigerung. Dr. Thorsten Asche und Reinhild Krey entschieden sich beide für den Halbmarathon. Da die Aaseerunde viermal durchlaufen werden musste, war das keine leichte Aufgabe. Das ungewohnte warme Wetter führte bei den Läufern zu Diskussionen, was denn wohl die richtige Kleidung für diese Anstrengung ist. Beide Elteraner Läufer entschieden sich für „wenig an“ richtig. Thorsten Asche spulte so die 21-km gewohnt locker ab. Selbst beim Schlussspurt im Stadion sah man ihm die Strapazen des Wettkampfs nicht an. Die Zeit von 1.37.30 (Pl. 13, M 40) lag zwar zwei Min. über die von ihm angestrebte Zeit; zeigt aber dennoch eine gute Vorbereitung in den letzten Wochen. Reinhild Krey lief auch ihren ersten Halbmarathon in diesem Jahr. Gut trainiert freute sie sich auf diese Herausforderung. Im gleichmäßigen Tempo von etwas über 5 Min. pro Kilometer war sie nach 1.46.33 Min. im Ziel. Die letzten Kilometer waren zwar richtig hart; als Entschädigung dafür durfte sie aber auch die Urkunde für den 3. Platz in der AK 40 in Empfang nehmen.